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Ratgeber··7 min read

Was kostet eine professionelle Website in der Schweiz 2026?

Transparente Übersicht über Richtpreise für KMU-Websites, Webapps und individuelle Entwicklungen – inklusive laufender Kosten für Hosting, Wartung und SEO.

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By Lennard Otto

Die Frage nach dem Preis ist die erste, die wir in einem Erstgespräch hören – und die Antwort ist selten ein einzelner Betrag. Der tatsächliche Aufwand hängt davon ab, was die Website leisten soll, wie viele individuelle Funktionen sie benötigt und wie Sie sie nach dem Launch betreiben. Dieser Artikel gibt Ihnen eine realistische Orientierung.

Drei Preisklassen im Überblick

Wir unterscheiden bei Webvity zwischen drei Projekttypen, die sich in Umfang, Komplexität und Investitionshöhe deutlich unterscheiden.

1. Business-Website für KMU (ab CHF 1'500)

Eine moderne Präsenz mit 5 bis 10 Unterseiten, Kontaktformular, mehrsprachiger Struktur und lokalem SEO-Setup. Ideal für Handwerksbetriebe, Gastronomie, Dienstleister oder Berater, die professionell auftreten wollen, ohne eine komplexe Applikation zu benötigen.

  • Individuelles Design (kein Template)
  • Lighthouse-Score 90+ auf Mobile
  • DSG-konformes Kontaktformular
  • Grundlegendes SEO und Google-Business-Verknüpfung
  • Schulung des Teams (1–2 Stunden)

2. Webapplikation oder Portal (ab CHF 8'000)

Sobald Nutzer sich einloggen, Daten erfassen oder Prozesse abbilden, sprechen wir nicht mehr von einer Website, sondern von einer Webapp. Typische Beispiele: Kundenportal, Buchungssystem, interner Dashboards, Marketplace oder B2B-Plattform.

  • Authentifizierung und Rollenmanagement
  • Datenbank-gestützte Business-Logik
  • Anbindung an bestehende Systeme (ERP, CRM, Payment)
  • Administrations-Oberfläche für Ihr Team
  • Skalierbare Infrastruktur mit automatischen Backups

3. Automatisierung & Scripts (ab CHF 800)

Oft ist die schnellste Investition in die eigene Produktivität kein neues Frontend, sondern ein Script, das einen manuellen Prozess eliminiert: Daten aus einer Excel in ein anderes System übertragen, E-Mails aus einem Posteingang automatisch verarbeiten, Preislisten aus PDFs extrahieren. Die Amortisation liegt hier häufig unter drei Monaten.

Laufende Kosten nicht vergessen

Der Entwicklungspreis ist nur ein Teil des Gesamtaufwands. Realistisch einplanen sollten Sie:

  • Hosting & Domain: CHF 15–80 pro Monat für KMU-Websites, mehr für Webapps
  • Wartung & Updates: CHF 50–300 pro Monat (Sicherheits-Patches, Content-Pflege)
  • SEO & Content: variabel, je nach Sichtbarkeitsziel
  • Monitoring & Backups: oft im Wartungspaket enthalten

Wo Sie Geld sparen – und wo nicht

Sparen lässt sich bei Templates statt individuellem Design, bei Shared Hosting für kleine Websites und bei Open-Source-Stacks statt proprietärer Plattformen. Nicht sparen sollten Sie bei Responsive-Design, Performance, Barrierefreiheit und SEO-Grundlagen – diese Punkte entscheiden, ob die Investition je Rendite bringt.

Eine Website, die technisch solide gebaut ist, aber bei Google auf Seite 5 landet, kostet dasselbe wie eine, die Kunden bringt. Der Unterschied liegt oft in den unsichtbaren 20 Prozent.

Unser Tipp für den Einstieg

Beginnen Sie mit einer klaren Zieldefinition: Soll die Website Kunden akquirieren, bestehende Kunden informieren, oder einen internen Prozess abbilden? Je schärfer das Ziel, desto präziser lässt sich das Projekt zuschneiden – und desto ehrlicher können wir Ihnen ein Angebot machen. Ein unverbindliches Erstgespräch dauert bei uns 30 Minuten und kostet nichts.

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